AktuellesVeranstaltungenBibliothekFachsektionenGeo-ShopLinks & Dienste



       Willkommen bei der DGG

Neuester Eintrag  >>

Job Aktuell +++ Neue Stellenaussschreibung +++      Neue Stellenaussschreibung +++       Neue Stellenaussschreibung +++ Job Aktuell

iccp7

The International Committee for Coal and Organic Petrology (ICCP), in conjunction with Geolab, DGG (Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften), the Teichmüller Foundation and GFZ (the German Research Centre for Geosciences), is pleased to announce a five-day training course in Dispersed Organic Matter to be held in Potsdam 23-27 June, 2014.
>>> Few seats for participants still available. <<<

Instructors will be Prof. Dr. Joao Graciano Mendonça Filho, Palynofacies and Organic Facies Laboratory (LAFO), Universidade Federal do Rio de Janeiro,  Brazil and Dr. Angeles G. Borrego, Instituto Nacional del Carbón, CSIC, Oviedo, Spain. 

The ICCP Training Course in Dispersed Organic Matter is aimed at researchers, postgraduate students, geologists and other professionals working in the field of oil and gas exploration. The maximum number of participants is 20. There are still free places available.

A textbook and powerpoint presentations will be available for the participants. A certificate of participation will be awarded to each person completing this course. More...  

 

36. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen in der DGG e. V. „Vom Braunkohlentagebau zur Tourismusregion: Das Leipziger Neuseenland  - eine Landschaft im Wandel“, 16. - 17. Mai 2014 in Markkleeberg 
Im Süden von Leipzig wurde seit dem 17. Jh. Braunkohlen gefördert.  Ab der zweiten Hälfte des 19. Jh. entwickelte sich hier ein Schwerpunkt der Karbochemie (Treibstoffe, Teere, Öle u. a.). „Bessere Kohle - besseres Leben“ lautete die Parole in der Aufbauzeit nach dem Weltkriegende 1945; „Kunst statt Koh-le“ war ein Motto nach der Wiedervereinigung 1990. Beide Thesen fokussieren wie kaum andere die unterschiedlichen Sichten auf den Braunkohlenbergbau seit seinem Bestehen: Kohle als bis in die Gegenwart unverzichtbarer Energie- und Rohstoff einerseits und verdammenswerte Ursache für Um-welteingriffe andererseits. Heute erzeugen im Süden von Leipzig die im globalen Maßstab modernsten braunkohlengefeuerten Großkraftwerke Strom. Die seit 1990 stillgelegten Braunkohlentagebaue wurden bergmännisch saniert und geflutet; die Restseenkette des „Leipziger Neuseenlandes“ hat sich inzwischen zu einem attraktiven wassertouristischen Reiseziel entwickelt. Die 36. Tagung des Arbeitskreises Bergbaufolgen in der Orangerie von Gaschwitz (Markkleeberg) spannte vor siebzig Zuhörern aus der Geologie, dem Bergbau und der Tourismuswirtschaft mit drei Vortragsblöcken den Bogen von den geologischen Voraussetzungen für den Braunkohlenbergbau über die Braunkohlenplanung und Tagebausanierung seit 1990 bis zur touristischen Folgenutzung der Restseenkette. 

vinetal

Mit der „Mitteldeutschen Straße der Braunkohle“ und der Inwertstellung geologischer Besonderheiten der Region wird versucht, auch geotouristisch interessierte Gäste zu bedienen. Der Vortragsteil der Tagung ging mit einer Befahrung der „Vineta“ und anregenden Gesprächen im Bistro am Dispatcherturm des ehemaligen Tagebaues Espenhain am heutigen Störmthaler See zu Ende. Die Busexkursion am Samstag führte zum aktiven MIBRAG-Braunkohlentagebau Vereinigtes Schleenhain, wo vom Leiter Geotechnik - Herrn Dr. Struzina - der Gewinnungsprozess incl. spezieller Techniken bei der Abraumverkippung zur Vermeidung von sauren Bergbauwässern erläutert wurde, bis zu den vielfältigen Folgenutzungen entlang des „Leipziger Neuseenlandes“. Highlights waren die Besuche des Bergbau-Technik-Parks und des Geopfades am Markkleeberger/Störmthaler See sowie der Geologie-Bergbau-Ausstellung und der im Bau befindlichen Hafencity am Kap Zwenkau. Zum Exkursionsende erhielten alle Teilnehmer zur Erinnerung fossilführende (?) Phosphoritkonkretionen aus Ablagerungen der unteroligozänen „Ur-Nordsee“, die auf Hinweise des Zwenkauer Geologen Herrn Dr. Jäger vor dem aufsteigenden Wasser des Zwenkauer Sees geborgen werden konnten. 

Alle Vorträge sind im Tagungsband (J. Rascher & G. Standke (Hrsg.): Vom Braunkohlentagebau zur Tourismusregion: Das „Leipziger Neuseenland“ - eine Landschaft im Wandel - Exk.f. und Veröff. DGG, Heft 251: 176 Seiten, 153 Abb., 10 Tab., Hannover/Duderstadt 2014, [ISBN: 978-3-86944-132-0, Preis: 39,95 €) enthalten.
Das Heft bietet auch umfangreiche Beschreibungen und Literaturen zu den Exkursionsstops sowie weitere geologische, geotouristische und bergbaugeschichtliche Informationen aus dem Exkursionsgebiet. Für die vielfältige Unterstützung und Förderung der Veranstaltung danken wir besonders der Stadt Markkleeberg, der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH in Leipzig, der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH Zeitz, dem Tourismusverein Leipziger Neuseenland e. V., dem Verein Erdgeschichte im Südraum Leipzig e. V. sowie den Betreibern des Bergbau-Technik-Parks und der „Vineta auf dem Störmthaler See“. 
Dr. Jochen Rascher, Arbeitskreis Bergbaufolgen Dr. Gerda Standke, Freiberg 

Bildunterschrift: Tagungsteilnehmer auf der „Vineta“, einem schwimmenden Kunstobjekt in Anlehnung an die überbaggerten Kirche von Magdeborn, das auf dem Störmthaler See an die für die Kohlengewinnung im Tagebau Espenhain umgesiedelten Ortschaften erinnern soll.


Vom Braunkohlentagebau zur Tourismusregion: Das „Leipziger Neuseenland“ – eine Landschaft im Wandel - NEU 

Im Süden von Leipzig – dort, wo im Oktober 1813 mit der Völkerschlacht die Vorherrschaft Napoleons in Europa gebrochen wurde – befanden sich die ehemaligen Braunkohlentagebaue Zwenkau und Espenhain, aus denen seit den 1920er Jahren bis 1996 Braunkohlen zur Verstromung, besonders aber als Rohstoff für die Karbochemie (Treibstoffe, Teere, Öle u. a.) gefördert wurden.
„Bessere Kohle – besseres Leben“ lautete die Parole in der Aufbauzeit nach dem Weltkriegende 1945; „Kunst statt Kohle“ war ein Motto nach der Wiedervereinigung 1990. Beide Thesen fokussieren wie kaum andere die unterschiedlichen Sichten auf den Braunkohlenbergbau seit seinem Bestehen: Kohle als bis in die Gegenwart unverzichtbarer, lebensnotwendiger Energie- und Rohstoff einerseits und verdammenswerte Ursache für Umweltzerstörung andererseits. Heute erzeugen im Süden von Leipzig die im globalen Maßstab modernsten braunkohlengefeuerten Großkraftwerke Strom für die bundesdeutschen Haushalte und die Wirtschaft.

EDGG251

Die Kohlengewinnung erfolgt nach hohen technischen und umweltschonenden Standards. Die seit 1990 stillgelegten Braunkohlentagebaue wurden bergmännisch saniert und geflutet. Zwei Jahrzehnte danach hat sich die Restseenkette des „Leipziger Neuseenlandes“ zu einem attraktiven touristischen Reiseziel entwickelt. Eine regionale Besonderheit spielt dabei der geotouristische Aspekt. Das wird in den Montanobjekten entlang der „Mitteldeutschen Straße der Braunkohle“ oder an geowissenschaftlich orientierten Projekten wie des Geopfades um den Markkleeberger und Störmthaler See sichtbar.
Mit der 36. Tagung des Arbeitskreises Bergbaufolgen in der DGG wird der Bogen von den geologischen Voraussetzungen für den Braunkohlenbergbau über die Braunkohlenplanung, die bergmännische Kohlengewinnung und anschließende Sanierung bis zur (geo)touristischen Folgenutzung im montan geprägten Südraum Leipzigs gespannt.
Die Exkursion führt vom Braunkohlentagebau Vereinigtes Schleenhain, aus dem seit Mai 1953 Kohle gefördert wird, bis zu den vielfältigen Folgenutzungen entlang der Bergbaurestseen. Highlights sind Besuche des Bergbau-Technik-Parks und des Geopfades am Markkleeberger/Störmthaler See sowie der Geologie-Bergbau-Ausstellung am Kap Zwenkau.
Zur Tagung ist wieder ein umfangreiches Themenheft erschienen, das als Heft EDGG 251 in der Reihe „Exkursionsführer und Veröffentlichungen der DGG“ herausgegeben wurde und das über die DGG-Geschäftsstelle bezogen werden kann. Geoshop
Inhaltsverzeichnis 


  Beitragszahlung 2014  

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder der DGG,

die Herausgabe unserer wissenschaftlichen Zeitschrift ZDGG und der Mitgliederzeitschrift "Gmit" kosten Geld. Sie erhalten beide Zeitschriften im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft jeweils vierteljährlich. Um dies zu gewährleisten, sind wir auf eine regelmäßige und zeitnahe Beitragszahlung angewiesen.
Bitte prüfen Sie daher, ob Sie den Jahresbeitrag für 2014 bereits angewiesen haben. Sollte dies bislang noch nicht geschehen sein, dann bitten wir Sie ganz herzlich, dies in den nächsten Tagen nachzuholen.
Sollten Sie uns einen Abbuchungsauftrag erteilt haben und der Jahresbeitrag 2014 bislang nicht abgebucht worden sein, dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung bzw. sollten sich vielleicht Änderungen Ihrer Bankverbindung ergeben haben, dann teilen Sie uns diese bitte mit.
Infos zu den Mitgliedsbeiträgen und zur Kontoverbindung finden Sie unter front_content.php?idcat=13
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle (geschaeftsstelle@dgg.de) oder an den Schatzmeister (schatzmeister@dgg.de)!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Heinz-Gerd Röhling
Schatzmeister 

 

   Beabsichtigte Verschmelzung von DGG und GV

Am 23.09.2014 wird ein Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung in Frankfurt die Abstimmung über die beabsichtigte Verschmelzung von DGG und GV sein. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie durch ein Schreiben der beiden Vorsitzenden, das im Juni-Heft von GMit erscheinen wird, sowie dieSatzung mit Wahlordnung.
Link zum Schreiben der Vorsitzenden
Link zur Satzung mit Wahlordnung" 

 

  Arbeitskreis "Regionale Geologie" 

Der Arbeitskreis „Regionale Geologie“ ist aus dem früheren Arbeitskreis „Mitteleuropäische Kristallinzone“ hervorgegangen. Dort hatte sich die Zusammenarbeit von Vertreter/inne/n unterschiedlicher Arbeitsrichtungen aus Behörden, Universitäten und Wirtschaftsunternehmen bei der Diskussion von komplexen Fragestellungen mit regionaler Tragweite als sehr anregend und fruchtbar erwiesen. Aus dieser Situation erwuchs die Idee, den Arbeitsbereich des AK auszuweiten. 

AK Regionale Geologie 

Wachsende Nachfrage und Preissteigerungen bei vielen Rohstoffen, Anforderungen des Umweltschutzes sowie Baumaßnahmen in Folge der Energiewende in Deutschland führten nach dem weitgehenden Rückbau der geologischen Dienste wieder zu einer zunehmenden Zahl von „regional studies“ bei unterschiedlichen nationalen wie internationalen Trägern. Diese Projekte sind meist interdisziplinär ausgerichtet. Dementsprechend sollte eine zeitgemäße regionale Geologie möglichst viele Aspekte und Methoden integrieren, auf das Verständnis der gesamten geologischen Entwicklung eines Gebietes gerichtet sein, den Nutzen vorhandener geologischer Ressourcen für die Gesellschaft und die Bedeutung der Kenntnis geologischer Rahmenbedingungen für Planungen herausstellen. Dazu ist eine stärkere Verzahnung von geologischer Grundlagenforschung und Anforderungen aus der Praxis wichtig. 

Mittelfristig sollen die interdisziplinäre Betrachtung von Ergebnissen mit regionaler Relevanz und der flächenhafte Einsatz moderner Untersuchungsmethoden stimuliert werden, um die Akzeptanz und Unterstützung geologischer Arbeit im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich zu steigern. Dazu wird eine Zusammenarbeit mit vorwiegend regional ausgerichteten Zusammenschlüssen von  Geowissenschaftler/inne/n, Ingenieuren, Geographen, GeoParks oder Tourismusorganisationen angestrebt. 

Die Mitglieder des AK setzen sich aktiv für die Vermittlung regionalgeologischer Kenntnisse ein. Durch preiswerte geländeorientierte Veranstaltungen sollen vor allem jungen Geowissenschaftler/innen die Möglichkeit erhalten, ihre regionalen Kenntnisse und Geländeerfahrungen zu erweitern. 

Die letzten Veranstaltungen des AK waren eine Exkursion durch den südlichen Teil Belgiens im März 2012, der 4. Workshop Harzgeologie in Roßla im Oktober 2012 und eine Exkursion zu Block-in-Matrix-Gesteinen im Harz im Juni 2013. 

Über die nächsten Aktivitäten wird hier und unter „Veranstaltungen“ auf der Web-Seite der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften  informiert werden. 

Wenn Sie an einer Mitarbeit oder laufenden Informationen interessiert sind, kontaktieren Sie bitte manfred.r.brix@rub.de.


   Beitrag zur Stratigraphie von Deutschland  - NEU 

Lithostratigraphie der Weißjura-Gruppe der Frankenalb (außeralpiner Oberjura) und der mittel- bis oberjurassischen Reliktvorkommen zwischen Straubing und Passau (Bayern). Birgit Niebuhr (Hrsg.) Hannover: Dt. Ges. für Geowiss., 2014

Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften e.V.
Heft 83, 82 Seiten, zahlreiche farbige Abb., Tab., ISBN: 978-3-510-49232-9

Preis: 39,80 € (plus Versandkosten), 32,00 € (plus Versandkosten) für Mitglieder der DGG, ihrer Fachsektionen und Arbeitskreise.

 

 

sdgg h 83

 Leopold von Buch - Gedenkstätte für den Gründer der DGG

von Buch

Christian Leopold Freiherr von Buch
Geboren am 26. April 1774 in Stolpe an der Oder, † 4. März 1853 in Berlin.

Grabstätte leopold von buch

Liebe Mitglieder und Freunde der DGG,

Leopold von Buch war Geologe und gilt als einer der bedeutendsten Vertreter seines Fachs im 19. Jahrhundert. Lange vor Gründung des Deutschen Reiches gehörte er gemeinsam mit Alexander von Humboldt zu den 13 Gründungsvätern der Deutschen Geologischen Gesellschaft bzw. der heutigen Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften e.V. (DGG)

Als erster Vorsitzender der DGG hat er Zeichen gesetzt.
Leopold von Buch war der Spross eines seit dem Mittelalter weit über die Region der Uckermark bekannten Adelsgeschlechts und einer der international herausragenden Geologen seiner Zeit .
Mehr...

Vorstand und Beirat der DGG haben vor einigen Jahren beschlossen, die Familiengrabstätte ihres Gründervaters Leopold von Buch zu erwerben, wiederherzustellen und zur Gedenkstätte zu entwickeln.

Für Spenden und Zustiftungen haben wir jetzt ein Sonderkonto eingerichtet. Die Einrichtung der Stiftung sowie der finanzielle Grundstein zum Ansparen des erforderlichen finanziellen Grundstockes und die unmittelbar notwendigen Arbeiten sollen hiervon finanziert werden.

Bitte, helfen Sie uns durch Ihre Spende oder Zustiftung, diesen wichtigen Ort aller Geologen herzurichten und für Besucher aus aller Welt zugänglich zu halten. Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie dazu beitragen würden!
Mit den besten Grüßen und herzlichen Wünschen für ein geruhsames Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2014

Weitere Informationen finden Sie im Spendenbrief 2013/12.

Mit herzlichen Grüßen und Glückauf!

Heinz-Gerd Röhling         Andreas N. Küppers
Schatzmeister DGG        Bibliothekar DGG
                                            

>>  Startseite - Archiv

 

nach oben